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EcoTopTen: 10 Stromspar-Tipps für Sie

So geht Ihnen ein Licht auf –
Wie Sie Ihre Wohnung mit der richtigen Beleuchtung in Szene setzen.

Um die richtige Stimmung in den Raum zu zaubern, steht Ihnen eine große Auswahl an Leuchtmitteln zur Verfügung. Unsere Empfehlung:
Beziehen Sie bei Ihrer Wahl auch Energiesparlampen in die engere Auswahl mit ein. Denn wenn Sie nur eine einzige 60-Watt-Glühlampe gegen eine 11-Watt-Energiesparlampe austauschen, sparen Sie nicht nur rund zehn Euro Stromkosten im Jahr, sondern auch 80 Prozent Strom und 35 kg Kohlendioxid.
Eine bewusst gewählte, dezent gehaltene Beleuchtung kann Atmosphäre schaffen. Tageslicht bringt dabei ganz natürlich und kostenlos Licht ins Dunkel Ihrer Wohnung.
Energiesparlampen, die Ihnen EcoTopTen empfiehlt, finden Sie hier
 
Small is beautiful –
Wie Sie mit der kleinsten Lösung am meisten herausholen.

Sonntag morgen: Ein gemütliches Frühstück auf dem Balkon, die Vögel zwitschern und der Duft von frisch gebrühtem Kaffee und knusprig gebackenen Brötchen liegt in der Luft ...
Stromsparen beim Frühstücken? Ganz einfach:
Für Ihre Brötchen: Toaster statt Backofen; für die Tasse Kaffee: Kaffeemaschine statt Herd; für Ihr Frühstücksei: Eierkocher statt Kochtopf.
Setzen Sie doch öfter mal auf die "kleine" Lösung: Das gilt übrigens nicht nur für’s Frühstücken. Wussten Sie schon, dass Sie die Hälfte an Strom einsparen, wenn Sie das Wasser im elektrischen Wasserkocher statt auf dem E-Herd erhitzen? Die Mikrowelle lohnt sich dagegen nur für das Aufwärmen von Kleinstmengen. Wenn Sie mehr als zwei Portionen erwärmen, verbraucht diese mehr Strom als eine herkömmliche Kochplatte. Und ab vier Portionen sparen Sie damit noch nicht einmal mehr Zeit!
 
Deckel sucht Topf -
Damit die "Kochsünden" nicht bei der Stromrechnung ansetzen.


Dass die Art und Weise des Kochens eine wichtige Rolle für die Ernährung spielt, das ist bekannt. Aber dass sich richtiges Kochen auch auf der Stromrechnung bemerkbar macht, wissen viele nicht. Wenn Sie nämlich
·         geeignetes Kochgeschirr (Edelstahltöpfe statt Emaille-Geschirr, Töpfe mit ebenem Boden sowie den energie- und zeiteffizienten Schnellkochtopf) verwenden,
·         die Nachwärme Ihres Elektroherdes gezielt nutzen,
·         immer den passenden Deckel für Ihre Töpfe parat haben,
·         mit wenig Kochwasser kochen und
·         die Größe des Topfes ebenso groß ist wie die der Kochplatte,
dann können Sie 30 bis 55 Prozent Energie einsparen. Damit Ihre Stromrechnung schlank bleibt!
 
Backe, backe Kuchen ... –
Damit die Stromrechnung nicht anbrennt.

Vorheizen? Verzichten! Auch Sie wären sicher nicht begeistert, wenn man Ihnen erst einmal so richtig einheizen würde... Mal ganz abgesehen davon, dass ein Vorheizen des Backofens nur bei wenigen Back- und Bratgerichten überhaupt notwendig und sinnvoll ist. Und wenn Sie auf das Vorheizen verzichten, sparen Sie damit bis zu 20 Prozent Energie.
Gegen ein laues Lüftchen hingegen hat auch Ihr Backofen sicher nichts einzuwenden. Backen mit Umluft ist wesentlich effizienter als Ober- oder Unterhitze und hat zudem noch den Vorteil, dass Sie mehrere Ebenen gleichzeitig zum Backen nutzen können.
Backöfen, die Ihnen EcoTopTen empfiehlt, finden Sie hier
 
Selbst der Kühlschrank mag es nicht zu kalt -
Wie Sie Ihr Kühl- und Gefriergerät zum Effizienzmeister trimmen.

Haben Sie schon einmal die Temperatur Ihres Kühlschranks mit dem Thermometer gemessen? Noch nicht? Dann wird es höchste Zeit. Wenn Sie mehr als 7 °C messen, hat ihr Kühlschrank kein Fieber, sondern es ist alles bestens. Denn eine Kühltemperatur von +7 °C bis +10 °C reicht in der Regel völlig aus, wenn die Lebensmittel frisch bleiben sollen. Und jedes Grad kühler kostet gleich 10 Prozent mehr Energie. Der Gefrierschrank mag es dagegen gern etwas kühler: Die optimale Temperatur liegt hier bei –18 °C.
Kühlschrank & Co. mögen es übrigens gar nicht so gern, wenn Sie die Tür unnötig lang öffnen, warme Speisen hinein stellen, das regelmäßige Abtauen (circa zweimal im Jahr) vergessen oder die Geräte in der Umgebung von Herd, Heizung, Spülmaschine oder mit direkter Sonneneinstrahlung aufstellen. Jedes Grad weniger an Umgebungstemperatur danken Ihnen diese Geräte mit sechs Prozent weniger Energieverbrauch!
Kühl- und Gefriergeräte, die Ihnen EcoTopTen empfiehlt, finden Sie hier
 
Spülen ist nicht gleich spülen –
Wie Ihre Spülmaschine zur wahren Stromsparmaschine wird.


Sie haben gut gegessen – und nun stapelt sich das schmutzige Geschirr in der Küche: Ein klassischer Fall für eine Spülmaschine. Denn selbst wenn Sie ein Routinier in Sachen Abwasch sind, sparen Sie sich mit einer effizienten Spülmaschine 40 Prozent Kosten für Wasser und Strom.
Ist das Geschirr hingegen kaum benutzt oder nur leicht verschmutzt? Dann reicht das Kurz- bzw. Sparprogramm Ihrer Spülmaschine aus. Und wenn Sie diese bei leicht verschmutztem Geschirr nur bei 50 °C statt bei 65 °C laufen lassen, verbraucht sie rund 25 Prozent weniger Strom. Einmal im Monat sollten Sie das Geschirr jedoch mit 65 °C waschen, um der Fettablagerung in der Maschine vorzubeugen.
Wie schmutzig das Geschirr aber auch sein mag: Vertrauen Sie ruhig der Leistung Ihrer Spülmaschine – das Vorspülen des Geschirrs unter laufendem Wasser ist definitiv nicht nötig, lediglich die gröbsten Speisereste sollten vor dem Einsortieren entfernt werden.
Und ob nun leicht oder stark verschmutzt, am effizientesten arbeitet Ihre Spülmaschine natürlich dann, wenn sie voll beladen ist.
Spülmaschinen, die Ihnen EcoTopTen empfiehlt, finden Sie hier
 
Die richtige Einstellung bringt’s! –
Damit PC, Drucker & Co. nicht zum Dauerbrenner Ihrer Stromrechnung werden.


Ob Sie auch bei Ihrem Computer Strom sparen, hängt in hohem Maße von der richtigen Einstellung ab: Über die Energieverwaltung (Start – Einstellungen – Systemsteuerung – Energieverwaltung) können Sie bestimmen, nach wie vielen Minuten sich bei Ihrem Computer Monitor und Festplatte automatisch ausschalten oder sich der Stand-by-Modus einschaltet.
So braucht der Rechner nicht unnötigerweise Strom, wenn Sie mal eine kurze Arbeits- oder Denkpause einlegen. Einkaufspausen sind allerdings nicht im Sinne des Erfinders: Schon bei einer Pause von 30 Minuten lohnt es sich, den Computer komplett auszuschalten.
Drucker, externer Brenner und andere Peripheriegeräte sollten Sie wirklich nur bei Bedarf einschalten (am besten mit einer schaltbaren Steckerleiste), weil sie auch im Leerlauf und manchmal sogar im ausgeschalteten Zustand Strom verbrauchen.
Übrigens: Wussten Sie schon, dass Flachbildschirme im Vergleich zu Röhrenmonitoren und Laptops im Vergleich zu Desktop-Rechnern nicht nur wesentlich Platz sparender und flexibler, sondern auch bis zu Faktor vier Energie sparender sind?
Computermonitore, die Ihnen EcoTopTen empfiehlt, finden Sie hier
Eine Kaufempfehlung für Computer finden Sie hier
Eine Kaufempfehlung für Drucker finden Sie hier
 
Cool bleiben –
Wie Sie Ihre Wäsche auch mit wenig Strom sauber bekommen.

 
Beim Wäsche waschen sollten Sie einen kühlen Kopf bewahren und die jeweils richtige Temperatur wählen, denn das Aufheizen des Waschwassers benötigt besonders viel Strom. Daher: 30 °C bei pflegeleichter Wäsche, 40 °C bei Bunt- und normal verschmutzter Wäsche und 60 °C für stark verfleckte Wäsche.
Wer außerdem noch auf den Vorwaschgang verzichtet, wird mit 10 Prozent Energieeinsparung belohnt. Bevor Sie stark verschmutzte Wäsche allerdings mit höheren Waschtemperaturen waschen, wählen Sie lieber das kleinere Übel – geringere Temperatur plus Vorwäsche.
Gleich drei gute Dinge auf einmal, das bringt auch eine volle Wäschetrommel: Sie spart Wasser, Energie und Ihr Geld. Sie haben zu wenig Wäsche für eine volle Trommel? Einfach Pflegeleicht, Normal- & Buntwäsche mischen und bei 30 °C waschen. Mit einer eventuell vorhandenen ½-Taste sparen Sie übrigens nicht die Hälfte an Wasser und Strom, sondern höchstens ein Fünftel.
Waschmaschinen, die Ihnen EcoTopTen empfiehlt, finden Sie hier
 
Gut gewaschen ist halb getrocknet -
Damit Sie Ihr Geld nicht sinnlos verschleudern.


Grundsätzlich gilt beim Wäsche trocknen: Je besser die Wäsche bereits mit Hilfe der Waschmaschine geschleudert ist (mindestens 1400 Umdrehungen pro Minute), desto weniger muss der Trockner im Anschluss arbeiten.
Beim Trocknen selbst ist „Je trockener, desto besser“ jedoch das falsche Motto: Übertrocknen schadet nicht nur den Textilien, sondern vergeudet auch sinnlos Energie. Und wenn Sie die Wäsche nach dem Trocknen noch bügeln wollen, machen Sie sich das Leben selbst unnötig schwer, denn leicht feuchte Wäsche lässt sich einfach besser bügeln.
Außerdem gilt auch hier: Volle Ladung! Ist der Trockner nur halb voll, dann sparen Sie auf der Stromrechnung nicht, wie man vielleicht annehmen könnte, die Hälfte, sondern nur ein Drittel. Und zwei halb beladene Maschinen verbrauchen im Vergleich zu einer voll beladenen Maschine 25 Prozent mehr Energie. 
Ganz zum Nulltarif geht es übrigens mit natürlichen Ressourcen: Frische Luft ist immer noch der beste Wäschetrockner!
Wäschetrockner, die Ihnen EcoTopTen empfiehlt, finden Sie hier
 
Aus ist nicht gleich aus –
Damit die heimlichen Stromdiebe entlarvt werden.


Wussten Sie, dass Sie wahrscheinlich jedes Jahr ganz unbemerkt rund 70 Euro verschenken? Genau so viel verursacht nämlich in einem durchschnittlichen Haushalt der unnötige Stand-by-Verbrauch von Fernseher, Stereoanlage, PC & Co. Zusammen macht das fast zehn Prozent Ihres gesamten Stromverbrauchs aus.
Leider sieht man jedoch vielen Geräten gar nicht so genau an, dass sie solche Stromfresser sind. Da zudem oftmals ein echter Aus-Schalter fehlt, muss man sich etwas anderes einfallen lassen. Die Basis-Variante wäre, einfach den Netzstecker zu ziehen. Mit einer schaltbaren Steckdosenleiste machen Sie sich jedoch das Leben erheblich leichter: Einfach den Schalter auf "Aus" und dann ist bei allen angeschlossenen Geräten "Aus auch wirklich Aus"!
Noch komfortabler sind übrigens Vorschaltgeräte – sie trennen das angeschlossene Gerät nach einer gewissen Zeit automatisch vom Netz. Da haben selbst heimliche Stromdiebe keine Chance mehr.
 
Weitere Tipps zum Strom und Kosten sparen

Weil es neben unseren zehn EcoTopTen-Tipps noch eine ganze Reihe weiterer Tipps zum Stromsparen gibt, empfehlen wir Ihnen die Broschüre "99 Wege Strom zu sparen" der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (Stand April 2006).
Dort finden Sie nicht nur zahlreiche Tipps, wie Sie versteckte Stromfresser aufspüren und Ihren Stromverbrauch verringern können, sondern auch Informationen, worauf Sie beim Kauf von neuen Geräten achten sollten.
Hier geht's zur Broschüre [pdf-Dokument, 2,9 MB]
 





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