Das zweitägige Treffen von Herstellern, Einzelhändlern und Dienstleistern in der Reformhaus-Akademie in Oberursel hielt, was der Veranstalter, das New Ethics Institut für Werte in der Wirtschaft, versprochen hatte. Auf der 2. Strategietagung Naturkosmetik und Wellness im Fachhandel wurden marktrelevante Zahlen und Informationen präsentiert, man konnte sich jede Menge Impulse und Inspirationen holen und der Austausch mit Kollegen, mit Herstellern und Dienstleistern konnte rege gepflegt werden.
In einer lebhaften Diskussionsrunde bei der New Ethics Naturkosmetik Strategietagung ging es um die Zukunft der Naturkosmetik im Fachhandel. Vertreter der Hersteller Lavera, Börlind, Primavera, Martin Gebhardt, Weleda und Logocos (im Bild von links nach rechts) schätzten die Perspektiven der Marktentwicklung ein und erklärten ihre künftige Politik in Bezug auf den Vertrieb ihrer Marken. Eine faire Partnerschaft wollen alle.
Im Rahmen der Strategietagung für Naturkosmetik in Oberursel (wir berichteten), wurden drei Aus- und Fortbildungsmodelle für Naturkosmetik vorgestellt. Die wichtigsten Anbieter sind derzeit die Academia Balance in Bad Endbach (Hessen), die Akademie Gesundes Leben in Oberursel (Hessen) und das Forum Berufsbildung in Berlin (Fernlehrgang).
Der Naturkostfachhandel, der Reformwarenfachhandel und die Naturkosmetikfachgeschäfte sind zusammen nach wie vor die stärksten Vertriebswege für Hersteller zertifizierter Naturkosmetik.
Öko und Bio ist vielen nach wie vor wichtig, doch kommen mehr und mehr zusätzliche Wünsche vonseiten der Konsumenten. Die Produkte sollen neben ökologischen auch ethischen Ansprüchen genügen, sozial verträglich erzeugt und fair gehandelt werden. Zwar hat die Naturkostbranche diese Kriterien von Anfang vertreten, doch mit wachsender Diversifizierung des Marktes ist Profilierung und vor allem die Kommunikation dieser Zusatznutzen notwendig.