GreenHanger aus Wellpappe soll Reinigungen erobern
Der Drahtbügel. 25 Millionen Kilogramm dieser fiesen Konstrukte, die bleibende Narben verursachen können und schon manchem Müllsack zum Verhängnis wurden, landen jährlich auf deutschen Müllhalden. Vorwiegend aus Zink gefertigt, brauchen die Hänger dort Jahrzehnte zum Dekompostieren.
Doch das Ende der drahtigen Gesellen ist in Sicht. Der Greenhanger, ein Öko Kleiderbügel aus 100 Prozent recyceltem Wellkarton, soll die Reinigungen erobern. Matthias Bauer, ehemaliger n-tv Marketingleiter, hat den ökologischen Einwegkleiderbügel erfunden. Kostenlos soll er in die Reinigungen gelangen, denn die Papphängerfläche bietet Platz für Werbung. Versandhändler Otto und die Kinogruppe Cinestar sind vom Konzept schon überzeugt. In 50 Berliner Reinigungen hängen Anzüge, Hemden und Kostüme bereits auf den mit ihrer Werbung bedruckten Pappbügeln. Entsorgen können Kunden den Greenhanger direkt neben der Tageszeitung, ihn aber auch noch ein bisschen mit den anderen Bügeln im Schrank abhängen lassen …
Ab Oktober sind die bedruckbaren Greenhanger für Werbetreibende buchbar.