Bio-Baumwolle - Kriterien für den Einkaufszettel
Auf allen Herstellungsstufen faire Arbeits- und Handelsbedingungen zu verwirklichen, ist schwierig. Jeder Fortschritt, der nicht nur auf geduldigem Papier steht, zählt da als Erfolg.
Auf meinem Einkaufzettel steht unter „T-Shirt“ der Vermerk „Bio-Baumwolle, schadstofffrei, fairgehandelt“. Doch wie erkenne ich nun so ein Wunschtextil? Die strengsten ökologischen Standards hat der Internationale Verband der Naturtextilwirtschaft mit seinem IVN-Logo. International soll es künftig ein gleichwertiges Label namens GOTS (Global Organic Textile Standard) geben. Soziale Kriterien kontrollieren Organisationen wie die niederländische FairWear-Foundation.
Doch längst nicht alle Öko-Mode-Anbieter lassen sich von unabhängiger Seite überprüfen. Hier muss der Kunde dem Unternehmen vertrauen, dass „öko“ und „natur“ nicht nur auf dem Label oder dem Papier des Katalogs stehen – und sollte gelegentlich kritisch nachfragen.
Naturtextilsiegel
IVN-Zertifiziert: Zugelassen sind Fasern aus konventionellem Anbau – bzw. Tierhaltungsformen mit Pestizidrückstandskontrollen. Ausnahme Baumwolle: stammt aus zertifiziert ökologischer Landwirtschaft sowie aus Umstellung.
IVN-Zertifiziert Best: Zugelassen sind Fasern aus zertifiziert ökologischer Landwirtschaft sowie Fasern aus Umstellung.
Leo Frühschütz
Schrot&Korn
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